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Bild: © gebut - stock.adobe.com

19. April 2023

Biodiversitätskrise: Jetzt handeln statt zuwarten!

Die Biodiversität in der Schweiz ist akut gefährdet: Ein Drittel der Tier- und Pflanzenarten ist gefährdet oder bereits ausgestorben. Trotz anerkanntem Handlungsbedarf empfiehlt die zuständige Kommission dem Ständerat, nicht auf den Gegenvorschlag zur Biodiversitätsinitiative einzutreten. Aqua Viva unterstützt den Appell an den Ständerat, den Entscheid zu korrigieren.

Eine gesunde und vielfältige Natur ist unsere Lebensgrundlage. Sie sorgt für saubere Luft, Bestäubung und fruchtbare Böden. Sie sichert damit auch unsere Ernährung. Doch die Biodiversität in der Schweiz ist akut gefährdet: Ein Drittel der Tier- und Pflanzenarten ist gefährdet oder bereits ausgestorben. 

Dass die Biodiversität in der Schweiz in der Krise steckt, hat der Bundesrat erkannt. Er hat dem Parlament einen Gegenvorschlag zur Biodiversitäts-Initiative vorgelegt. Der Bundesrat wird vom Nationalrat unterstützt. Auch Kantone, Städte und Gemeinden haben sich dafür ausgesprochen. Eine knappe Mehrheit der zuständigen Kommission empfiehlt jedoch dem Ständerat, nicht auf die Diskussion der Biodiversitätskrise einzutreten. Dies, obwohl der Handlungsbedarf anerkannt ist und der Gegenvorschlag eine rasche Sicherung unserer bedrohten Lebensgrundlagen ermöglicht. 

Jetzt den Appell an den Ständerat unterzeichnen

Aqua Viva unterstützt den Appell des Trägervereins der Biodiversitäts-Initiative «Ja zu mehr Natur, Landschaft und Baukultur» an den Ständerat, auf den Gegenvorschlag einzutreten: Die Biodiversität ist von unschätzbarem Wert für uns, unsere Kinder und unsere Enkelkinder. Wenn wir unsere Lebensgrundlagen erhalten wollen, müssen wir jetzt handeln.

Jetzt den Appell unterzeichnen – Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

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