Bäche, Flüsse, Auen, Moore und Seen formen das Landschaftsbild der Schweiz und prägen unseren Alltag. Die Schönheit lebendiger Gewässerlandschaften zieht uns Menschen magisch an. Intakte Gewässerlebensräume sind in der Schweiz jedoch selten. Unsere Bäche und Flüsse gelten als die am stärksten verbauten Gewässer der Welt. Aqua Viva engagiert sich für den Erhalt der letzten natürlichen und die Revitalisierung beeinträchtigter Gewässerlebensräume.
Unser Engagement
Seit über 60 Jahren widmet sich Aqua Viva ausschliesslich dem Thema Wasser. Wir planen und begleiten Massnahmen zum Erhalt und zur ökologischen Aufwertung von Bächen, Seen und Flüssen. Bauvorhaben am und im Gewässer bewerten wir hinsichtlich ihrer ökologischen Auswirkungen und beraten Vorhabensträger bei der Planung und Umsetzung von Fischwanderhilfen, Revitalisierungen und Ausgleichsmassnahmen zugunsten der Natur. Aqua Viva beteiligt sich an Forschungsgruppen und Interessensgemeinschaften, in denen wir gemeinsam mit unseren Partnern an ökologisch nachhaltigen Lösungen im Sinne des Gewässerschutzes arbeiten.
Aqua Viva vor Ort am Gewässer
Thur
Einst fantastisches Auenparadies mit enormem biologischem Reichtum – heute vielerorts verbauter Kanal ohne dynamische Strukturen. Aqua Viva engagiert sich für eine lebendige Thur – für Mensch und Natur.
Mehr Natur für Wängi: Der Chräbsbach soll wieder naturnah fliessen
15. Juli 2025
Die Gemeinde Wängi im Kanton Thurgau möchte ihre Bäche wieder naturnah gestalten. Die Gemeinde hat bereits erste Massnahmen zur ökologischen Aufwertung des Hüslibachs umgesetzt und weitere sollen nun am Chräbsbach folgen. Aqua Viva unterstützt die Gemeinde im Rahmen des Projekts «Lebendiger Dorfbach» finanziell und fachlich.
Mit dem Projekt «IG Lebendiger Fluss» unterstützt Aqua Viva die Bildung und Arbeit von Interessensgemeinschaften vor Ort, ist selbst Teil des lokalen Engagements und hat ein Dach für den überregionalen Austausch lokaler Akteure geschaffen.
Der Klimawandel erhöht die Dringlichkeit des Hochwasserschutzes. Projekte wie an Thur oder Limmat setzen dabei auf die Revitalisierung beeinträchtigter Flussabschnitte. Denn längst hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass ein natürliches Gewässer den besten Hochwasserschutz bietet.